Georg auf Lieder – Alexandra
Genre Pop

LYRIC
Alexandra

Songtext zu „Alexandra“

Strophe 1

Die letzten Wochen haben dich in die Knie gezwung'n
Nach drei Doppelschichten im Krankenhaus
Möchtest du dein'n Mann überraschen
Der Chef hat dich heut mal früh geh'n lassen
Mit 'ner Fertig-Lasagne von REWE und 'nem halbtrocknen Wein
Fährst du mit lauter Musik nachhause
Die Sender spiel'n dir Songs, die man nicht mehr hör'n kann
Doch jetzt berühr'n sie dich irgendwie
Der Fahrtwind in dein'n Haar'n und der pinke Himmel
Sie geben dir 'n schönes Gefühl
Du parkst vor deiner Haustür
Oben im Schlafzimmer brennt schon Licht

Refrain

Alexandra, weißt du
Dass alles irgendwie immer weiter geht?
Von ganz allein
Von ganz allein
Der Welt ist völlig egal, wer du bist
Was du willst und wohin dich der Wind weht
Du kannst alles sein
Du kannst alles sein

Strophe 2

Du öffnest behutsam die Haustür und schleichst die Treppen hoch Das Licht aus'm Schlafzimmer
Beleuchtet dein'n Weg im dunklen Flur
Oben angekomm'n, hörst du leises lautes Stöhn'n
Eine Frau und anscheinend dein Mann
Dein Atem stockt und dein Herz rast schneller
Als die Schrottkarre, mit der du hergedüst bist
Du öffnest ungläubig die Tür, in der Hoffnung, es wär ein Porno Doch du erkennst den Rücken deiner besten Freundin
Ihre schlanke Taille und diese Augen deines Mannes
Sie treiben dir die Trän'n in die Augen
Du schmeißt den Wein gegen die Wand
Die Scherben fliegen durch den Raum
Dein Mann stammelt verzweifelt dein'n Namen
„Scheiße, Alex, was machst du denn hier?“
Und deine Freundin, sie geht in die Offensive
Ohne ein Wort von dir, schreit sie, es wär doch nur Sex
Und dass du jetzt hier keine Szene zu machen brauchst
Du trittst an sie heran, schlägst sie mit der flachen Hand
Und spuckst auf dein'n Mann

Refrain

Alexandra, weißt du
Dass alles irgendwie immer weiter geht?
Von ganz allein
Von ganz allein
Der Welt ist völlig egal, wer du bist
Was du willst und wohin dich der Wind weht
Du kannst alles sein
Du kannst alles sein

Strophe 3

Die letzten Wochen war'n hart
Du bist von Bonn nach Brandenburg gezogen
Mit nichts weiter als einer Karre und Klamotten
Hast auf die ganze Kohle verzichtet, alles hinter dir gelassen
'Ne Einzimmerwohnung reicht erstmal dicke für 'n Start
Und dein neues Leben, dein neuer Job in der Klinik ist undankbar
Der Stundenlohn ein Witz und deine alte Gegend nicht mehr das, was sie mal war
Dein Mann schreibt dir jeden Tag, doch antworten tust du ihm nie
Du hast kein'n Bock mehr auf seine schrägen Vibes
Da dir mal wieder der Kopf platzt und das Atmen dir schwer fällt
Gehst du nach langer Zeit spazier'n
Rauchst dein'n schwarzen Tabak auf einer Parkbank
An dei'm alten See, über dem Wasser hängt Nebel
Und du siehst zwei Eichhörnchen beim Vögeln
Und hast seit Wochen mal wieder Bock auf diese Welt
Du hast seit Wochen endlich mal wieder Bock auf diese Welt

Refrain

Alexandra, weißt du
Dass alles irgendwie immer weiter geht?
Von ganz allein
Von ganz allein
Der Welt ist völlig egal, wer du bist
Was du willst und wohin dich der Wind weht
Du kannst alles sein
Du kannst alles sein

Outro

Alexandra, weißt du?
Alexandra, weißt du?

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